Satzung des Vereins "Alumni Lenné"

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 23.12.2005
(Geändert auf der Mitgliederversammlung am 29.08.2007)

§ 1 Name

(1) Der Verein führt den Namen "Alumni Lenné".

(2) Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz "e. V.".

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Potsdam.

§ 3 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung sowie die konkrete Unterstützung der Bildungsarbeit an der Peter-Joseph-Lenné Gesamtschule.
Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch: Abhalten wissenschaftlicher Vorträge, Veranstaltungen zur Berufs- und Studienberatung und die Förderung des Kontaktes zwischen den Absolventen der Lenné-Schule und ihrer ehemaligen Bildungsstätte.

§ 4 Gemeinnützigkeit

Der Verein ist demokratisch, parteipolitisch neutral, überkonfessionell und unabhängig. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Dem ideellen Zweck ist die zur Erreichung des Vereinszwecks erforderliche eigenwirtschaftliche Betätigung untergeordnet. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder haben weder bei ihrem Ausscheiden noch bei der Auflösung des Vereins Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5 Eintritt von Mitgliedern und Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person oder jede juristische Person werden, die bereit ist, den Verein in seiner Aufgabenstellung zu unterstützen.

(2) Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein nach schriftlicher Beitrittserklärung.

(3) Es gibt die ordentliche und die fördernde Mitgliedschaft sowie die Ehrenmitgliedschaft. Für Ordentliche und Ehrenmitglieder gibt es keine Einschränkungen bei der Willensbildung oder Ausübung von Stimmrechten. Fördernde Mitglieder besitzen kein aktives Stimmrecht. Ihre Beteiligung am Verein beschränkt sich auf finanzielle Unterstützung.

(4) Personen, die nicht dem Verein angehören, und Mitglieder, die sich besondere Verdienste um die Peter-Joseph-Lenné Gesamtschule erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern gewählt werden. Grundlage für Ehrungen bildet eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Ehrenordnung.

(5) Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.

(6) Die Ablehnung der Aufnahme in den Verein ist nicht anfechtbar, ein Aufnahmeanspruch besteht nicht, die Ablehnung muss nicht begründet werden.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder können aus dem Verein austreten. Der Austritt muss bis zum 30. Oktober des Geschäftsjahres schriftlich erklärt werden. Der rechtzeitige Zugang der Austrittserklärung an ein Vorstandsmitglied ist erforderlich.

(2) Die Mitgliedschaft endet im Weiteren mit dem Tod des Mitglieds.

(3) Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Vereinsausschluss. Der Ausschluss ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig, insbesondere wenn das Mitglied in nicht hinnehmbarer Weise gegen die Vereinsinteressen und -zwecke verstoßen hat oder mit seiner fälligen Beitragszahlung trotz Mahnung an die zuletzt bekannt gegebene Anschrift in Verzug ist. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

(1) Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung jeweils für das kommende Geschäftsjahr festlegt.

(2) Näheres regelt eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Beitragsordnung. Bearbeitungsund Mahngebühren können erhoben werden. Ehrenmitglieder/Ehrenvorsitzende sind von der Beitragspflicht befreit.

(3) Näheres zu Ehrungen und die Ernennung von Ehrenmitglieder regelt eine durch die Mitgliederversammlung zu beschließende Ehrenordnung.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand sowie die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand

(1) Der Vorstand nach § 26 BGB besteht aus dem/der ersten und dem/der zweiten Vorsitzenden sowie Schatzmeister/in und Schriftführer/in.

(2) Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand wird nach Wahl durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur Bestellung des nächsten Vorstands im Amt.

(4) Das Vorstandsamt endet mit dem Ausscheiden des Vorstands aus dem Verein.

(5) Der Vorstand kann sich eine Vorstandsordnung geben.

(6) Zum Gesamtvorstand (zur Vorstandschaft) gehören der vertretungsberechtigte Vorstand nach § 9 Abs. 1, und bis zu vier Beisitzer.

(7) Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte, verwaltet das Vereinsvermögen und vollzieht die Vereinsbeschlüsse. Er beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet die Sitzung.

(8) Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich. Auslagen können ersetzt werden.

(9) Jedes Vereinsmitglied kann nur ein Vorstandsamt bekleiden.

§ 10 Beschränkung der Vertretungsmacht

Die Vertretungsmacht des Vorstands ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass zum Abschluss von einzelnen Rechtsgeschäften mit einem Leistungsvolumen über 1000 € hinaus, insbesondere auch für die Aufnahme von Darlehen oder die Übernahme von Bürgschaften, die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

§ 11 Revisoren

Für die Dauer von zwei Jahren werden bis zu zwei Revisoren gewählt, die nicht dem Vorstand nach § 9 angehören dürfen. Die Prüfung durch die Revisoren erstreckt sich auf die rechnerische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der getätigten Ausgaben. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.

§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen einmalig innerhalb des Geschäftsjahres, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, wenn ein Mitglied des Vorstandes sein Amt niederlegt, wenn 1/3 der Mitglieder die Einberufung unter Angabe des Grundes verlangt.

(2) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannt gegebene Mitgliederanschrift. Hat das Mitglied gegenüber dem Vorstand eine E-Mail-Adresse angegeben, erfolgt die Zusendung der Einladung an die letzte bekannte E-Mail-Adresse. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung unter Beifügung einer Tagesordnung bezeichnen.

(3) Weitere Anträge der Mitglieder sind mindestens zwei Wochen vor dem festgelegten Termin der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.

(4) Bei verspätet eingegangenen Mitgliederanträgen (Dringlichkeitsanträgen) entscheidet die Mitgliederversammlung über deren Zulassung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung, Zweckänderung und Auflösung des Vereins sind unzulässig.

§ 13 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für die Entscheidung über Anträge an die Mitgliederversammlung/Vorlagen des Vorstands, die Entgegennahme des Jahresberichts, die Genehmigung der Jahresrechnung, die Änderung der Satzung, Zweckänderungen und die Auflösung des Vereins, die Vorstandswahlen sowie für die Entlastung der Vorstandsmitglieder, die Wahl der Revisoren sowie die Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorsitzenden.

(2) Grundsätzlich ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Dies gilt auch für Wahlen. Satzungsänderungen, Zweckänderungen und Beschlüsse über die Fusion sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von mindestens 3/4 der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder. Dies ist in einer hierfür eigens einzuberufenden Mitgliederversammlung zu beschließen, wobei sichergestellt sein muss, dass bei der Beschlussfassung mindestens eine Mehrheit von 50 % aller stimmberechtigten Mitglieder mitwirkt.

(3) Anträge auf Zulassung einer geheimen Abstimmung zu einzelnen Tagesordnungspunkten bei Mitgliederversammlungen bedürfen grundsätzlich der Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung muss ein Protokoll angefertigt werden, das vom Schriftführer bzw. der Schriftführerin und einem weiteren vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied, vorzugsweise dem/der ersten Vorsitzenden, zu unterzeichnen ist.

(5) Jedes Mitglied kann nur eine Stimme abgeben. Diese ist nicht übertragbar.

§ 14 Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Potsdam, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 3 dieser Satzung zu verwenden hat.

§ 15 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden,bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile solcher Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen treten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.

Vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 23.12.2005 beschlossen.
Die Gründungsmitglieder zeichnen wie folgt:

Marcel Piest, Alexander Stark, Corinna Klose, Anett Ueberschaer, Sven Hosp, Gregor Sturm, Tassilo Bade, Sven Jüppner, Fabian Schäfer